Prof. Ning Feng

Ning Feng genießt internationales Ansehen als Künstler von großer Lyrik, angeborener Musikalität und atemberaubender Virtuosität. Er konzertiert weltweit mit bedeutenden Orchestern und Dirigenten sowie in Rezitals und Kammerkonzerten im Rahmen einiger der wichtigsten internationalen Konzertreihen und Festivals. Die Washington Post beschrieb ihn als „einen wunderbaren Musiker mit einem weichen, mühelosen Ton und emotionaler Ehrlichkeit“, und das Gramophone-Magazin schrieb über seine jüngste Aufnahme der Brahms-Sonaten: „Sein Ton ist schlichtweg hinreißend, selbst wenn er in höchste Sphären aufsteigt …“

Zu den Höhepunkten der Saison 25/26 zählen Auftritte mit dem Hallé-Orchester auf China-Tournee, dem BBC Philharmonic Orchestra, dem Bournemouth Symphony Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Polnischen Nationalen Radio-Sinfonieorchester und dem Shanghai Symphony Orchestra. In den vergangenen Spielzeiten konzertierte Ning Feng in den USA mit den New Yorker Philharmonikern, den Los Angeles Philharmonikern, dem Seattle Symphony Orchestra, dem National Symphony Orchestra und dem Minnesota Orchestra. In Europa tritt er regelmäßig mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem hr-Symphonieorchester, dem Wiener Rundfunkorchester, den Helsinki Philharmonikern, dem Konzerthausorchester Berlin, dem London Philharmonic Orchestra und dem Royal Philharmonic Orchestra auf. Auch mit dem Hong Kong Philharmonic Orchestra konzertierte er bereits mehrfach und tourte mit van Zweden durch Asien, Europa und Australien.

In China genießt Ning höchstes Ansehen und tritt mit allen großen chinesischen Orchestern, in Rezitals und regelmäßig mit internationalen Gastorchestern auf, darunter das Budapest Festival Orchestra unter der Leitung von Iván Fischer, mit dem er bereits mehrfach in Budapest konzertierte, das Konzerthausorchester Berlin und das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra. In der Saison 2020/21 war er Artist-in-Residence beim Shanghai Symphony Orchestra und in der Saison 2023/24 am NCPA Beijing, wo er Mozarts fünf Violinkonzerte sowie sämtliche Solosonaten und Partiten von Bach aufführte. In dieser Saison wird er in ganz China als Solist, Solo- und Kammermusikensemble konzertieren.

Ning tritt regelmäßig in der Londoner Wigmore Hall auf. Am 25. November kehrt er für ein Trio-Konzert mit Nelson Goerner und Edgar Moreau zurück, am 25. Dezember für das Beares Chamber Festival, am 26. Februar für ein Duo-Konzert mit Serena Wang und am 27. Juni für ein Duo-Konzert mit Xuefei Yang. Weitere Höhepunkte dieser Saison sind Trio-Konzerte in Frankreich und der Schweiz, Solo-Konzerte in Boston und Italien sowie eine Duo-Tournee durch China mit Xuefei Yang. Er trat bereits mehrfach beim Kissinger Sommer Festival und anderen Festivals wie der Schubertiade, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Heidelberger und dem Ludwigsburg Festival auf und arbeitete mit Künstlern wie Daniel Müller-Schott, Nicholas Angelich und Igor Levit zusammen.

Ning veröffentlicht seine Aufnahmen bei Channel Classics. Seine Einspielung von Bachs sämtlichen Solowerken für Violine wurde von Gramophone als „unvergleichlich … sie erzeugt die Illusion eines ungezwungenen, von innen heraus projizierten Dialogs“ gelobt. Zu seiner Diskografie gehören außerdem Konzerte von Elgar und Tschaikowsky, Werke für Violine und Orchester von Bruch, Sarasate, Lalo, Ravel und anderen, die 24 Capricen von Paganini sowie die kompletten Brahms-Sonaten mit Zee Zee. Seine nächste Veröffentlichung, die am 25. Oktober erscheint, umfasst Violinkonzerte von Brahms und Goldmark mit dem Konzerthausorchester Berlin unter der Leitung von Antony Hermus.

Der in Chengdu, China, geborene Ning Feng studierte am Sichuan Conservatory of Music bei Weimin Hu, an der Hanns Eisler Hochschule für Musik (Berlin) bei Antje Weithaas und an der Royal Academy of Music (London) bei Hu Kun. Er gewann den ersten Preis sowohl beim Michael Hill International Violin Competition 2005 (Neuseeland) als auch beim Internationalen Paganini-Wettbewerb 2006.

Ning Feng spielt die 1710 erbaute Stradivari-Geige „Vieuxtemps Hauser“ mit freundlicher Genehmigung von Premiere Performances aus Hongkong und verwendet Saiten von Thomastik-Infeld, Wien. Er lebt in Berlin und ist Professor für Violine an der Hochschule für Musik Hanns Eisler sowie Inhaber des Internationalen Lehrstuhls für Violine am Royal Northern College of Music in Manchester. In China ist er Künstlerischer Leiter der Kammermusikakademie am Zhejiang Conservatory of Music und Vizedekan des Violininstituts am Sichuan Conservatory of Music.